Pädagogisches Konzept

Durch die Anregung aller Kräfte im Menschen, die er in der Begegnung mit der Welt entfalten soll, versucht die Waldorfpädagogik die Grundlagen für ein selbstbewusstes, kreatives, soziales und verantwortungsvolles Handeln zu legen.

Sie ist geprägt durch die Annahme, dass sich das Kind bis zum Zahnwechsel vor allem in der Nachahmung befindet. Den Erziehern komme hierbei in ihrer Vorbildfunktion eine zentrale Bedeutung zu, heißt es in der Waldorfpädagogik. Ein weiteres Kernelement der Waldorfpädagogik bestehe in einem festgelegten Rhythmus im Tages- und Wochenlauf sowie in der Orientierung an den Jahreszeiten. Bei den Mahlzeiten wird großer Wert auf Lebensmittel aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft gelegt werden.

Der Tagesablauf im Waldorfkindergarten zeichnet sich durch den rhythmischen Wechsel von Freispiel und geführten Angeboten im künstlerischen, handwerklichen sowie hauswirtschaftlichen Bereich aus. Einmal die Woche wird den Kindern die anthroposophische Bewegungskunst Eurythmie näher gebracht. Auch dem Spiel in und mit der Natur kommt große Bedeutung zu.

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Der Kindergarten wurde durch eine Elterninitiative gegründet. Der Alltag, die Räumlichkeiten, der Garten sowie besondere Aktion oder Feste stehen und fallen mit der Mitarbeit aller beteiligten Eltern, die Ihr Kind im Kindergarten zur Betreuung haben. Diese Mitarbeit gibt jedem Elternteil aktiv die Chance für sein Kind die bestmöglichen Voraussetzungen für eine schöne Kindergartenzeit zu schaffen. Arbeitskreise oder andere gemeinschaftliche Schaffensphasen helfen auch den Eltern untereinander sich besser kennenzulernen oder über Entwicklungen auszutauschen.